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Buddys: mehr als ein Projekt – auf dem Weg zur sorgenden Gemeinschaft

Buddys: mehr als ein Projekt – auf dem Weg zur sorgenden Gemeinschaft

Das Buddy-Projekt steht mit seiner Arbeit in Köln für die gelebte sorgende Gemeinschaft. Haupt- und Ehrenamtliche begleiten Menschen mit schwersten Erkrankungen und unterstützen organisatorisch, sozial und emotional. Dabei gilt es auch, die Themen Krankheit, Sterben und Tod in die Kölner Stadtgesellschaft zu bringen. Dazu tragen viele Menschen bei, manchmal vielleicht auch, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Zum Beispiel, wenn der Karnevalsprinz des Kölner Dreigestirn in jedem Interview vom eindrücklichen Besuch des Mildred-Scheel-Hauses (Hospiz- und Palliativversorgung) erzählt. Und dass eine kurz nach dem Besuch Verstorbene die geschenkte Prinzenspange mit ins Grab genommen hat – und Prinz Niklas wiederum einen Anstecker ihres Chors beim Rosenmontagszug trug.

Da kommen sich dann Freude und Trauer, Leben und Tod sehr nahe.

Etwas Besonderes ist es auch, wenn eine Mietgenossenschaft in Ehrenfeld der Zugehörigen einer von uns begleiteten Person zu deren Tod einen Trauerbrief sendet, der persönlich, einfühlsam und tröstend ist. Das ist nicht selbstverständlich und bedeutet der Hinterbliebenen viel.

Wenn wir Buddys so etwas lesen oder hören, hoffen wir, dass immer mehr Menschen diese Themen an sich heranlassen, kranken und sterbenden Menschen aufmerksamer und einfühlsamer begegnen, und damit unsere Gesellschaft ein wenig besser machen.


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