Unter „Hilfe in Trauersituationen“ ist in der Ausgabe Familie und Trauer des Stadtmagazins Känguru auch das Buddy-Projekt aufgeführt. Bei der Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Zugehörigen erleben haupt- und ehrenamtliche Buddies immer wieder verschiedene Aspekte von Trauer. Zum Beispiel die Trauer um den Verlust der Selbstständigkeit oder sozialer Kontakte. Zugehörige betrauern den Verlust gemeinsamer Aktivitäten, Kinder den Verlust eines erkrankten Elternteils als Spielpartner/in oder starke Ansprecnperson.
Für die Trauer vor dem Versterben ist – zunächst im Zusammenhang mit einer Demenzerkrankung – der Ausdruck „weiße Trauer“ (Antje Köhler) geprägt worden. Der Trauerprozess beginnt nach ihrem Verständnis (zumindest bei einer Demenz) im Zeitpunkt der Diagnosestellung. Ab diesem Moment sind auch die Buddies für Schwersterkrankte und ihre Zugehörigen da und können in diesem Prozess ein Stück weit begleiten.
Viel lohnenswerter Lesestoff findet sich in der Ausgabe wieder, auch wenn sich das Buddy-Projekt nicht als klassische Trauerbegleitung versteht. Wir haben einige Exemplare in die Buddy-Zentrale bestellt, die sich unsere ehrenamtlichen Buddies gerne entleihen können.
Hier könnt Ihr online in der Känguru-Ausgabe blättern

