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Medizin-Nobelpreis geht an Immunforschung – Buddies sind gespannt auf neue Therapien

Medizin-Nobelpreis geht an Immunforschung – Buddies sind gespannt auf neue Therapien

Mit dem Medizin-Nobelpreis wird die Arbeit dreier Forscher*innen ausgezeichnet. Mary Brunkow, Fred Ramsdell und Shimon Sakaguchi haben entdeckt, wie sich das Immunsystem mittels eigener Zellen steuern lässt. Und zwar durch regulatorische T-Zellen.

Diese T-Zellen erkennen etwa Krebszellen. Wenn eine T-Zelle also an einer Krebszelle andockt, schlägt der Körper Alarm und ruft Immunzellen zum Kampf. Aber es geht auch umgekehrt.

Zellen können sich gegen den eigenen Körper richten. So ist es bei Autoimmun-erkrankungen wie Multipler Sklerose oder Rheuma. Regulatorische Zellen können diese Autoimmunzellen ausmachen und zerstören.

Das bedeutet für Autoimmunerkrankungen: Würde die Anzahl der T-Zellen erhöht, würden Immunzellen zerstört, die den Körper angreifen. Bei Krebs müssten dagegen die regulatorischen Zellen verringert werden, um das Immunsystem gegen die Tumorzellen stärker zu aktivieren. Es fragt sich, wann und wie diese Erkenntnisse genutzt werden.

tagesschau.de vom 06.10.2025

Deutschlandfunk vom 06.10.2025


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